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WGT - STRATOWA
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Friday, 13 July 2007
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WGT - STRATOWA
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STRATOWA, Hans - "Wiener Genealogisches Taschenbuch 1926 - 1937", 8 Bde, Carl Gerold's Sohn; WAPPEN:
1926 [I]; 1927/28 [II]; 1929/30 [III]; 1931/32 [IV]; 1933 [V]; 1934 [VI]; 1935/36 [VII]; 1937 [VIII].

[... ] Es ist verständlich, dass bedingt durch die Kriegswirren es für den Teil des österreichischen Adels, der weder fürstlichen, noch gräflichen, noch freiherrlichen Standes war, bis zum Jahre 1926 dauerte, ehe ein Nachfolger des „Brünner Taschenbuches“ und des „Taschenbuches der adeligen Häuser Österreichs“ im Jahre 1926 unter dem Namen „Wiener Genealogisches Taschenbuch“ erschien.

Es ist das Werk des Genealogen und Schriftleiters Hans v. STRATOWA, der dieses Werk im Selbstverlag unter voller Unterstützung des österreichischen Adels herausbrachte. Inhaltlich umfasst es den Kreis der Geschlechter, die im „Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs“ gebracht wurden oder gebracht werden sollten. Begonnen wurde mit den Familien, die in der Republik Österreich ansässig waren. Es sollte aber auf alle Nachfolgestaaten der Donau-Monarchie erstreckt werden. Ein sechsjähriger Turnus wird angestrebt. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass keine Verantwortung übernommen wird für „Familientraditionen, die im Hinblick auf die Möglichkeiten einer mindestens teilweisen Richtigkeit gebracht werden“. Es ist anzuerkennen, dass trotz der bekannt schlechten wirtschaftlichen Lage der 20er Jahre dieses Werk an Ausstattung und Inhalt und trotz aller finanziellen Schwierigkeiten einen tragbaren Rahmen behalten hat. Die Brauchbarkeit wird dadurch erschwert, dass statt der Wiederholung von Familienartikeln Nachträge über mehrere Bände verteilt worden sind, so dass man für die Zusammenstellung einer Genealogie mehrere Bände vergleichen muss. Heraldisch besitzt das Werk Bedeutung, da es – außer der Blasonierung der Wappen – in den Bänden 3 und 4 die Wappenabbildungen der bis dahin behandelten Geschlechter gebracht hat. Die nachfolgenden Bände enthalten laufend ergänzende Darstellungen. Während in Band 2 noch festgestellt wird, dass keine Garantie für die Adelsqualität der abgedruckten Geschlechter übernommen wird, erwähnt man in Band 4 die Absicht, das Werk zu einer österreichischen Adelsmatrikel auszubauen. Dies Wiener Taschenbuch wurde tatkräftig gefördert und unterstützt durch den in Amerika lebenden Max Otto von KLOCK. Auch hier war es ein politisches Ereignis – der Anschluss des Jahres 1938 -, der diese Reihe zum Abschluss brachte.

Zusammenfassend ist für die Ritter- und Adelsgeschlechter Österreichs zu sagen, dass ein großer Teil von ihnen in den drei Taschenbüchern gebracht worden ist, eine ähnliche zusammenfassende Darstellung wie beim reichsdeutschen Adel, bedingt durch die politischen Ereignisse, bedauerlicherweise jedoch nicht zustande kam.
Im "Genealogischen Handbuch des Adels " (GHdA) können seit 1951 auch diese Geschlechter Aufnahme finden.

QUELLE: 

FRITSCH, Thomas Frhr. v. - „Österreich“ in „Die Gothaischen Taschenbücher, Hofkalender und Almanach“, Starke-Verlag 1968, S. 122 ff

 



 
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