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Regesten Schullern zu Schrattenhofen
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Sunday, 08 July 2007
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Regesten Schullern zu Schrattenhofen
1438-1600
1601-1700
1701-1750
1751-1800
1801-1867

Ab 1753: Verzeichnis der Geburten, Trauungen mit Sterbefälle der Schuellern.

 

1754, 22. März: Kauf einer Grabstätte für das Geschlecht von Payr. - Innsbrucker Stadtsiegel.

 

1755, 8. Juli: Verlass nach Christ. Franz Joachim von Weinhart.

 

1756, 28. Mai: Weinhartsche Reverse: Revers des Anton Egger über von Johann Kelb gekaufte Grundstücke. - Siegel: Nocker und mehrere Haussiegel; - Revers des Mathias Kelb. - Siegel: Walther, 17. Juli 1688; - Revers des Georg Mäzler in Aldrans über ein Gut in Amras. - Siegel: Gänsler und Schluderbacher, Haussiegel: Schaffenrath; - Revers des Josef Orth in Hötting. - Siegel: Wörndle, 13. November 1769; - Revers des Nikolaus Mössl wegen eines Grundes zu Amras. - Siegel: Gänsler und Haussiegel, 6. Mai 1777.

 

1756, 3 August: Decretum in Visitatione pastorali über die Kapelle im Hause Nr. 248 in Innsbruck. - Siegel: Sarnthein (Akten und Rechnungen über Bauführungen in obigem Hause).

 

1756: Berechnung der Stöckl- und Vischer-, nun Lachemayr'sche Grundgilten im Gericht Landegg. - Siegel: Parntauer.

 

1757, 12. Juni: Bescheinigung des Episc. Hyplopolit. Gr. Sarnthein über eine Relique des Heiligen Florian. - Siegel: Sarnthein.

 

1758, 19. Oktober: Verlass nach Joseph Ignaz von Payr zu Thurn und Waidburg. - Siegel: Wagner von Egerdach, Breitenberg.

 

1759, 26. März: Revers des Anton Franz Weisskopf an Anton von Schuellern in Betreff der vormaligen Lachemayr'schen Gülten. - Siegel: Stöckl.

 

1759, 20. November: Revers in Betreff einer Stiftung des Josef von Payr, Pfarrers zu Telfs. - Siegel: Coreth.

 

1760, 1. Februar: Die reg. Obristin des kgl. Stiftes zu Hall Maria Eleonore Felicitas Gräfin Arco erkennt für einen von Josef Windisch gekauften Holzteil den Karl Josef von Weinhart als Grundherrn an. - Stiftsiegel.

 

1760, 13. Juli: Weinhart, Karl Joseph v. erhält den Reversbrief von Maria Pircher geb. Mumelter über den Höllerhof auf Virgl bei Bozen. - Siegel: Johann Georg Ampach von Grienfelden.

 

1761, 1. September, 10. Dezember (17. Dezember 1749): Auf Prof. Franz Friedrich von Payr bezügliche Berichte und kaiserliche Resolutionen. (Abschriften).

 

1763, 26. August: Verlassabhandlung nach Anton von Schuellern (gest. 16. Juli 1763, in duplo). - Siegel: von Pfenning; 1764, 3. Dezember: Kapitel-Verteilung. - Siegel: Lachemayr, Schnell, Schuellern, Wallpach, Stadler; 1773: Berechnung, Liquidation und Assignation. - Siegel: Schuellern, Stadler, Wallpach, Tasch.

 

1764, 10. März: Kaiserliches Kanzleidekret in Betreff des Ranges der Kommerzienräte. - Vidim. Abschrift, Siegel: Schreibern.

 

1764, 15. März: Verlass nach Maria Ottilie von Payr, geb. von Vessmayr, samt Extrakt. - Siegel: Schnell. (Vereinbarung in Betreff des Hofes zu Palbyth. 8. November 1769. - Siegel: Payr, und vom 23. September 1769).

 

1764, 15. März: Verlass nach Johann Michael von Payr, gest. 30. März 1759. - Siegel: Schnell.

 

1764, 4. September, 1765, 27. Juni, 1766, 27. Dezember, 1770, 2. Juli, 1772, 3. Februar, 1777, 6. mai: Abschriften verschiedener Reverse: Norbert Oberhueber an den Grundherrn Karl Joseph von Weinhart über das Haus in der Sillgasse (Kaufbrief 4. September 1764); Bartlmä Wierer wegen desselben Objektes (Kaufbrief 27. Juni 1765); Georg Mäzler wegen eines von Johann Schaffenrath gekauftes Madstückes (Kaufbrief 27. Dezember 1766) auch Kaufabrede; Josef Teissl wegen desselben Mahdstückes; Nikolaus Mössl wegen des Mahdstückes; Sebastian Mayr kauft von Maria Antonie von Yenner, geb. von Preu, ein Stöckl an der Innbrucke.

 

1765, 28. Oktober: Lobrede des Jesutitenkollegiums in Innsbruck auf Paul Weinhart (1648). - Colleg. Siegel.

 

1766, (?) Mai: Stammtafeln Weinhart (2) und Botsch. Selbstbiographie des Karl Joseph von Weinhart mit Kopie eines Schreibens an Sebastian Bernhard Dominik von Weinhart in Fischingen (ob. Datum) und Urkundenverzeichnis. Geschlechtsgeschichte der Weinhart von Antonie von Weinhart.

 

1766, 20. August: Neuerliche Vermögensabteilung nach Joseph Ignaz von Payr, Pfarrer zu Telfs. - Siegel: Hormayr.

 

1766, 21. August: Vermögensergänzung und -Verteilung nach Joseph Ignaz Payr zu Thurn, Pfarrer in Telfs. - Siegel: Harmayr.

 

I. ohne Datum; II. 1768, 14. April; III. ohne Datum: Abrechnung zwischen den Anton von Schuellern'schen Erben; Zession einer Schuellern'schen Forderung über eine gräflich Welsperg'sche Schuld 4. September 1771; Quittung der Fanziska von Lachemayr in Bezug auf obige Forderung 5. September 1768. - Siegel: Schuellern, Wallpach, Stadler, Lachemayr, Laicharding.

 

1769, 2. Jänner: Miller Franz Anton, Gub. Registr. erhält das Recht, spanisches Wachs zu  machen. Rezept zur Anfertigung desselben. Geschlechtsbuch der Miller ab 1750.

 

1769, 30. September: Verlass nach Johann Michael von Payr (gest. 30. März 1759) nach dem Tode seiner Gattin Margarethe geb. von Vessmayr (gest. 7. Mai 1769); Ahnl. vom 7. Dezember 1769. - Siegel: Payr.

 

1769, 11. November: Verlassabhandlung nach Maria Franziska von Schuellern (gest. 25.9.1769), Testament vom 31. Mai 1764, 15. September 1769. - Siegel: Schnell. - Extrakt hieraus, Siegel: Gänsler. 1770, 24. März: Servitenkonvent bestätigt unter Konventssiegel den Empfang der Legat; 1769, 5 Oktober: Begräbnisrechnung; 1770, 1. Hornung: Bestätigung der Messenstifung durch den Servitenkonvent.

 

1769, 23. Dezember: Verlass der Anna Margarehe von Payr, geb. von Vessmayr. Vereinbarung in Betreff des Hofes zu Palbyth, 8. November 1769. - Siegel: Payr. - Promemoria in Sachen des Verlasses der Ottilie von Payr (ledig). - Siegel: Payr.

 

1770, 14. März: Kauf, respektive Überlassungsvertrag über das Haus am Stadtgraben (auf dem Neumarkt) zu Innsbruck, wodurch Franz Friedrich von Payr dem Karl Joseph von Weinhart zu der bereits 1767 abgetretenen einen Hälfte des Hauses nun auch die zweite abgibt; Schuldbrief des Karl Joseph von Weinhart hierüber an Frau von Spergs; 14. März 1770; Quittung der Anna Margarethe von Spergs, geb. von Payr, 12. April 1770. - Siegel: Payr, Pfaundler, Meichlpeckh, Spergser.

 

1770, 10. Juni: Karl Joseph von Weinhart stellt an das Oberstjägermeisteramt ein Revers über einen bewilligten Hausbau zu Terfens aus.

 

1770, 7. September: Franz Friedrich von Payr stellt dem Franz Xaver Joseph von Weinhart ein Zeugnis in Betreff seiner juristischen Studien aus. - Siegel: Payr.

 

1774, 24. Mai: Ermächtigung an Karl Joseph von Weinhart, ein Jägerhaus zu bauen. - Staatssiegel.

 

1775, 17. August: Verlassabhandlung nach Katharina Eleonore von Schuellern, geb. von Lachemayr. (In Duplo) - Siegel: Schnell.

 

1775, 28.August: Ignaz von Weinhart wird um seiner Verdienste willen unentgeltlich in die Landesmatrikel aufgenommen und erhält ein Ehrenzeichen. (Abschrift).

 

1777, 15. April: Vertrag des Einsiedlers Franz Spindler über einen von Weinhart erhaltenen Betrag. - Siegel: Spindler, Schluderpcher, Gänsler.

 

1777, 10. Mai: Publikation des Fideikommisses Thierburg und Vollandsegg. - Staatssiegel.

 

1777, 22. September: Ernennungsdekret zum Universitäts-Professor für Franz von Weinhart (Abschrift).

 

1778, folg.: Zeugnisse und Ernennungsdekrete des Johann Anton Albert von Schuellern. Darunter: 1778, 18. August: Zeugnis über ihn als Kostgänger des Kollegium Nobilum. 1793, 29. Mai: Zeugnis über seine Tätigkeit beim Bozner Magistrate. 1755, 22. Jänner: Zum Landrichter in Steinach ernannt. 1795, 7. Februar: Er erhält als Landrichter in Steinach die Bann- und Achtpflicht. 1798, 2. Juni: Zeugnis vom Kreisamte Schwaz. 1803, 11. November: Bestätigt als Landrichter von Steinach mit dem Pflegertitel. 1810, 15. Mai, Provisorisch dem Stadtgericht in Innsbruck zugeteilt. 1811, 22. Mai: Zeugnis hierüber. 1811, 16. Oktober: Kriminalgerichts-Adjunkt in Rattenberg. 1813, 30. September: Als solcher definitiv bestätigt. Pensionsakten seiner Witwe.

 

1779, 30. September: Ablass für die Kapelle zu Thierburg, mit Drucksachen. (Vidim. Abschrift) - Siegel: Bussières.

 

1780, 21. Juli: Extrakt aus dem Kurfürstlich bayerischen Lehenbuch über den Schrotterhof; Schueller Bartlmä bis Spindlegger. - Siegel: Reinhart.

 

1781, 31. Jänner: Revers des Johann Suitner in Mils für Karl Joseph von Weinhart. - Siegel: Mohr.

 

1783, 11. November: Verlass nach Anna Ottilie von Payr, gest. 17. Oktober 1783, und ein bezüglicher Akt. - Siegel: Egloff (Abschrift).

 

1784, 10. Hornung: Zeugnis des Peter Reg. Speckbacher über den Zustand der Kapelle in Thierburg. - Siegel: Gänsler (Vidim. Abschrift).

 

1784, 28. Juni: Verlass nach Maria Felicitas von Weinhart, geb. von Payr, gest. 11. Mai 1784. - Siegel: Conforti fehlt.

 

1785, 30. September: Einantwortung eines früher Pehamischen Gutes an Paul Liner in Fritzens. Grundherr: Weinhart. - Siegel: Schandl.

 

1784, 22. Oktober: Inventar nach Jakob Werl, Thierburgischem Bestandsmann.

 

1785, 13. Dezember: Schuldbrief der Margarethe von Spergser geb. von Payr gegen Maria Firler. - Siegel: Spergser, Payr, Stolz.

 

1786, 13. Juli: Verleihung des Rechtes auf Thierburg das Allerh. Altarsakrament zu spenden. - Bischofssiegel.

1787, 11.September: Vergleich über den Grenzen zwischen den Alpen Vorderschleims und Überschüss. - Siegel: Strolz. Anwesend Joseph Anton Schuler.

1787, 26. Oktober: Verlassabhandlung nach Katharina von Schuellern, Exregelfrau, Testament vom 15. Oktober 1787. - Siegel: Frölich.

1790, 2. Hornung: Karl von Weinhart, Schuldbrief desselben an Johann August Ritter. - Siegel: Weinhart und Alois und Phillip Müller (Miller); erkennbar nur der steigende gekrönte Löwe im offenen Flug, bzw. Federn eines Fluges.

1790, 27. März: Bestandsbertrag zwischen Johann Franz Jakob von Schuellern und der Familie Has über den Brandlhof in Heiligenkreuz. - Siegel: Schandl.

1792, 1. August: Karl Joseph von Weinhart, Schuldschein desselben an Johann August Ritter. - Siegel: Weinhart, Alois Müller (der springende Löwe auf dem Schrägbalken in gepfähltem Felde) und Winkler.

1793, 5. März: Tabelle über das Paul von Weinhart'sche Fideikommiss, vidim. Abschrift. - Siegel: Posch.

1793, 21. Juni: von Wiesenegg, Josef Anton und seine Konsorten werden von Franz II. mit einem Grundzins auf dem Egelgut St. Peters Malgrei im Gericht Kastelruth belehnt. - Staatssiegel.

1795, 28. Dezember: Verlassabhandlung nach Johann Franz Jakob von Schuellern Einantwortungsbescheinigung 1. Juli 1796. - Siegel: Spornberger. (Abschrift.)

1796: Trau- und Taufscheine: Für Maria Anna Thekla Crescentia von Leiss-Laimburg, getauft 25. September 1759, ihr Trauschein mit Johann Anton von Schuellern 11. Mai 1796, Duplicat, dazu gehöriger Verkündzettel. Taufschein des Johann Baptist Anton Albert von Schuellern 1762, 28. Oktober; ein Stück des Heiratskontraktes der Obigen, 10. Mai 1796. - Siegel: Schuellern, Leiss, Spielmann - Totenschein des obigen Schuellern, 8. August 1815; Verkündschein Schullern-Marchesani, 1., 8., 15. September 1861.

1797, 10. April: Mitteilung des Landesverteidigungsplans an den Substitutions-Kommandanten von Leiss. Majestätsgesuch desselben um Beförderung mit Korrespondenz, 15. Dezember 1802.

Ab 1797: Zwei Fascikel Akten, die sich auf Anton von Leiss-Laimburg, † 1820 13. Oktober in Ampezzo, dessen Witwe Therese Runggaldier (Ehevertrag 1. November 1802) und dessen Kinder (13) beziehen. Anton war 1797 Schützenhauptmann, dann Zollbeamter in Ampezzo, in erster Ehe vermählt mit Therese Penner. Kinder: Karl geb. 1790, Anna 1792, Franz 1795, Cesare 1797, Sigmund 1801. Theresa 1804, Barbara 1807, Josepha 1808, J. Anton 1810, Josaphat 1812, Paris 1816, Pius 1819 und Alois geb. 1820, 1830. Johann, † 16.Dezember 1834, Johann nachmals Fürstbischof von Brixen. Taufschein der Therese Runggaldier, geb. 24. Februar 1782. Totenschein des Anton von Leiss, 16. Oktober 1820; Taufschein des Alois M. Johann, geb. 18. Juni 1821; Trauschein des Anton Leiss mit Therese Runggaldier, Trauung 21. März 1803.

Testament des Joseph, Hauptmautamts-Kontr.- Provisors, † 13. Dez.1821, Bruder der Anna von Schuellern, der Elisabeth von Mayrhofen und des Anton †, dessen Witwe Therese Runggaldier. Verlassabhandlung des Anton, 18. Okt.1821. Testament des Gabriel, Bruder des Anton, 13. Mai 1829, 13. April 1830, alles in Abschrift. Verlass nach Anton von Leiss, Prov.-Burchh.-Praktikant, 14. Nov. 1835. Gesuche der Witwe um Unterstützung, mit Biographie des † Gatten.

1798, 20. Jänner: Vertrag zw. Franz von Weinhart und N.M. von Payr über des Karl Weinhart von Weyerburg Verlassenschaft - Siegel: Payr, Weinhart, Wörndle, Pfaundler.

 

1800, 4. Juni: Karl Joseph von Weinhart wird das Brunnenwasser zum Hause am Stadtgraben in Innsbruck verliehen. - Siegel des Hofbauamtes.

1800, November: Franz Xaver von Weinhart verleiht grundherrlich dem Anton Räniggler den Höllerhof zu Virgl. Revers darüber. - Siegel: Tschidrer, unkenntlich.



 
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