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Die Herren von ESCHENLOH stammen aus dem bayrischen Lisachtale, nördlich von Partenkirchen, besaßen im Oberinntale das Schloss Hertenberg und siedelten sich, durch Heirat des Bertold (I.) von ESCHENLOH mit Sofie, Tochter des Grafen Egno von EPPAN-ULTEN, und des Heinrich (I.) von ESCHENLOH, mit Sabine, Tochter des Odorich von FLAVON (bei Cles), in Tirol an. Das erste Mal werden sie in Tirol auf einer Urkunde des Jahre 1218 (Acta Tirolensia, 1. Band, Seite 194) genannt.
Sie bauten eine neue Burg in der Gemeinde Ulten, die aber, wie Dr. A. M. SCHREIBER in seinen Forschungen über die Familie ESCHENLOH nachwies, mit der alten Burg „Ulten“ nicht identisch ist, und nannte die neue Burg Eschenloh, starben aber mit Bertold (II.), gestorben 1296, Sohn Bertold (I.) und Heinrich (II.), gestorben 1286, Sohn Heinrich (I.) sowie mit der Tochter Agnes des Bertold (II.), Gemahlin des Albero von WANGEN, aus. König Heinrich von Görz-Tirol (Böhmen), verlieh nun seinem blutmäßigen Bruder Heinrich, dem Sohne einer Gräfin von ESCHENLOH, das Wappen und den Namen der erloschenen Familie ESCHENLOH (1312), worauf sich Heinrich „Graf von ESCHENLOH“ nannte (1319-1349). Heinrich war auch Ritter in Ulten. Es handelt sich also um ein neu entstandenes Adelsgeschlecht. Seine Nachkommen waren Lehensherren in Königsberg (bei Lavis). Heinrich Graf ESCHENLOH war Rat in der Regierung der Margarete Maultasch; sein einziger Enkel, Heinrich, fiel als Letzter der (neuen) Grafen von ESCHENLOH am 9.7.1386 in der Schlacht bei Sempach. Seine Tochter Anna vermählte sich im Jahre 1350 mit Konrad von ANNENBERG. QUELLE: - GRANICHSTAEDTEN-CZERVA Rudolf - „MERAN – Burggrafen und Burgherren“, 1949, Seite 69.
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