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Tattenbach
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Saturday, 31 March 2007
Römisch-katholisch - Grafenstand.

Hanns "Tättenpeckh zum Wollimel" (Olimie), bayerischen Geschlechtes, der 1543 als Pfleger des Bischofs von Gurk auf Windisch-Landsberg saß, führte in seinem Siegel den geschuppten (Kürsch) Schrägbalken im Schilde.

Wappen:

In Weiss ein Schräglinksbalken aus roten Kürsch. - Gekrönter goldener Helm: Eine rot gekleidete an den Armen gestümmelte natürliche Seejungfrau mit rotem Fischschwanz und goldenem Halsschmuck zwischen mit einem roten Balken bezeichneten weissen Büffelhörnern; Decken rot-weiss.
Das Wappenschild soll richtiger ein Schrägbalken sein.

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Gräfliches Wappen (1637):

Geviert mit Herschild (Stammwappen). 1 und 4 geteilt von Schwarz und Gold, oben drei anstoßende goldene Rauten nebeneinander, unten ledig. 2 und 3 in Weiss ein einwärts gewendeter aus den Ohren Flammen sprühender roter Drachenrumpf, einen goldenen Stab im Rachen haltend (der Rückschild wegen "Trenbach"). - Drei gekrönte Helme: I. Stammwappen (wie 1612, nur die Büffelhörner rot-weiss geviert). II. ein wachsender golden gekleideter Mohrenrumpf, auf dem Haupt einen gekrönten, auf der Spitze mit einem schwarzen Hahnenbusche besteckter Hut, dessen gezackter schwarzer Stulp mit drei goldenen Rauten belegt ist; Decken: schwarz-gold ("Trenbach"). III. der Drachenrumpf aus 2 und 3 wachsend, der Stab jedoch weiss, an beiden Enden aufgebogen, gekrönt und mit je einem Pfauenspiegel besetzt; Decken: rot-weiss (zu Trenbach). - Rechtes Nebenwappen: Geschrägt; oben in Rot ein schräges, golden beschlagenes weisses Hüfthorn (das Mundloch oben) an goldenem Riemen; unten eine schräge fünfendige rote Hirschstange mit daran hängendem roten Loser. Gekrönter Helm: Die Hirschstange und das Hüfthorn nebeneinander; Decken: rot-weiss (Ende des 16. Jahrhunderts erloschene "Tattenbeck zu Ober- und Nieder-Tattenbach", anderen Stammes, dessen Erbtochter Jacobea das Wappen an ihren Gemahl, den obigen Hanns Adolf Trattenbach gebracht hatte). - Linkes Nebenwappen: In Weiss ein oberhalber roter Wolf. Gekrönter Helm: Der Wolf wachsend; Decken: rot-weiss (Resch).

Das Geschlecht führte Ende des 19. Jahrhunderts die Schilde der beiden Nebenwappen in einem gespaltenen Schildesfuß, rechts erloschene "Tattenbeck" links "Resch" und die beiden Helme derselben als IV. und V. auf dem Hauptschild.

LITERATUR:

  • Bartsch - "Steiermärkisches Wappen-Buch", 1567. Facsimile-Ausgabe 1893.
 
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