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Herberstein
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Monday, 26 March 2007
Römisch-katholisch - Grafenstand.

Wappen:

Geviert. 1 und 4 in Rot ein weisser Sparren. 2 und 3 gespalten; vorne in Rot eine goldene Burg mit drei runden gezinnten Türmchen, drei Schießlöchern und offenem Tor; hinten in Rot ein weisser Balken. - Drei gekrönte goldene Helme: I. ein wachsender graubärtiger Kaiser in weissem Alba, roter Stola, rotem Mantel mit goldenem Rande, die Kaiserkrone auf dem Haupt, ein goldener Szepter in der Rechten und einen goldenen Reichsapfel in der Linken haltend; Decken: rot-weiss. II. ein wachsender rotbärtiger König im Plattenharnisch mit einer Laubkrone am Kopf, ein Schwert in der Rechten und vier goldene Szepter in der Linken haltend; Decken: rot-weiss. II. ein wachsender graubärtiger "Moscobiter" in mit Zobel verbrämtem weissen Koller mit roten Knöpfen und Leibgurt, einen hohen weissen "Colpackh" mit Zobelverbrämung auf dem Haupte, drei rot, weiss und gold geflitschte Pfeile in der Rechten haltend, an der noch ein blanker Säbel und am "ongenanten" Finger eine goldene Geißel hängt, während die Linke einen goldenen "Hürnen" Bogen trägt; Decken: rot-weiss. - Rechtes Nebenwappen: In Schwarz, mit goldenen Lindenblättern besät ein links gewendeter weisser Wolf. - Gekrönter Helm: zwischen geschlossenem mit Lindenblättern bestreutem Fluge der Wolf wachsend; Decken: schwarz-weiss. - Linkes Nebenwappen: In Rot ein liegendes, schwarz genähtes goldenes "Kummet". Ungekrönter Stechhelm: Das liegende Kummet an der Spitze gekrönt und mit einem Busch gerader schwarzer Federn besteckt; Decken: rot-golden.
Nach dem Wappenbrief von 1522 haben die Burgen sieben Zinnen. Das Diplom von 1542 gibt den Schild des rechten Nebenwappens ohne Lindenblätter, dafür aber den Wolf golden bewaffnet an. Zwischen den Flügeln des Kleinodes, die mit "gulde geflindern in form der Hertz" bestreut sind, hat derselbe aber ganz zu entfallen.

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LITERATUR:

  • Bartsch - "Steiermärkisches Wappen-Buch", 1567. Facsimile-Ausgabe 1893.

 

 
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