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Sales und Mathias Egid von SCHILCHER (1809 und 1813). Ersterer kgl. bayerischer Geheimer Finanzrat; Letzterer: Oberforstrat in München, wurden im Jahre 1809 Verdienst-Orden-Ritter und am 25.6.1813 immatrikuliert und erhielten am 23.6.1814 von ihrem König den erblichen Adel.
SCHILCHER von DIETRAMSZELL, von König Max I. 1814 geadelt. Nach Hefner, Stammbuch des deutschen Adels, S. 316 steht Siegmund SCHILCHER zu GURTEN (Ried) in der bayerischen Landtafel 1490; ob er zu dieser Familie gehört, steht nicht fest. Staatsrat Maximilian August Abraham Ritter von SCHILCHER wurde auf Grund des ihm verliehenen Ritterkreuzes des kgl. Verdienstordens der bayerishcen Krone bereits im Jahre 1840 der Adelsmatrikel bei der Ritterklasse, und zwar mit dem nachstend beschriebenen Wappen für seine Person einverleibt. Wappen: In Blau eine von zwei silbernen Sternen begleitete, aufsteigende, eingebogene silberne Spitze, darin liegend auf schwebendem grünem Rasenstück vor einem grünen Baum ein vorwärtssehender goldener Löwe. Auf dem gekrönten Helm ein schwarzer Adlersflug, rechts mit blauen, links mit silbernen Balken belegt. - Decken: blau-silbern.
Gelegentlich der durch seine Majestät dem König Mximilian II. von Bayern am 28.5.1862 erfolgten Erhebung des Staatsrates Maximilian August Abraham Ritter von SCHILCHER (geb. 18.5.1794, gest. 17.2.1872) in den erblichen Adelsstand hat der Genannte sein bisheriges Wappen wiederholt verliehen erhalten. Eine vollständige Genealogie der Familie von SCHILCHER befindet sich in dem genealogischen Taschenbuch der adeligen Häuser für 1893 von A. Freiherrn von DACHENHAUSEN, Brünn, 18. Jahrgang S. 526 u. f. abgedruckt. Wappen: In Blau eine silberne Spitze in der auf grünem Fuß vor einem Baum ein goldener Löwe ruht. - Zu jeder Seite der Spitze ein silberner Stern. Auf dem Helm der Stern zwischen zwei silber-blauen und blau-silbern geteilten Hörnern. - Decken: blau-silber.
 Quellen: Hellbach, Adelslexikon II, 401; Rietstap, Armorial General II, 700. |