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Die Edlen von Mais (Magis, Mays, Maiser, Maysaer) waren Ministerialen der Grafen von Tirol. Die ältesten Mitglieder der Familie, die uns bekannt wurden, waren die Brüder Marquard (I.) und Bertung (I.), die beide um 1210 lebten. Vermutlich war auch Alberus (1213) ihr Bruder. Marquard (I.) war der Begründer der Meraner, Bertung (I.) der Begründer der Bozner Linie.
Von Marquard (I.) stammten, in direkter Deszendenz Maquard (II.), Konrad (Concius), Gatte der Isolde von NIEDERTHOR, sesshaft auf dem „Praderhof“ in Obermais, Bertung (II.), Gebhard, Gerro (1332 in Vorst) und Konrad. Dieser starb als Letzter der Meraner Linie um 1335. Von Bertung (I.) stammte Bertung (II.) um 1285 lebend, der sich „Mais von Signat“ (Signan, Sigena), einem Dorfteile der Gemeinde Ritten (bei Unterinn) nannte und dort den Turnerhof innehatte. Von Bertung (II.) stammte vermutlich Rudolf, Gatte der Irmgard (1307), Albert (1325), Gottschalk (Götzlein), genannt der Bayer, um 1311, Wigelin (1313), dann von diesen Bertung (III.) und schließlich Sigmund, angeblich Sohn des Lienhard von LEBENBERG, der das Schloss „Knillenberg“ besaß und um 1416 als Letzter der Meraner Linie der Edlen von MAIS starb. Im 13. Jahrhundert finden wir dann noch auf alten Urkunden Ancius (1264), Lienhard (1290), Peter, dessen Sohn Vianus, Gatten der Diemut (1293 in Untermais) und Tarant von Mais, Gatten der Sanna (gestorben vor 1380). Um 1285 besaßen die Herren von MAIS auch den Ansitz „Maur“ in Untermais. QUELLE: - GRANICHSTAEDTEN-CZERVA, Rudolf - „MERAN – Burggrafen und Burgherren“, 1949, Seite 171.
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