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Die KATZBECK waren ein süddeutsches Gewerkengeschlecht, das in Salzburg, Tirol und Kärnten begütert war. Um 1400 treffen wir sie als Pfleger von „Leuchtenburg“ (bei Kaltern). Peter KATZBECK stiftete die Kirche St. Daniel am Kiechelberg bei Auer (Überetsch) um 1444; er war Zöllner bei Bozen (1436 bis 1438) und um 1450 Pfleger in Stein bei Gallian.
Benedikt KATZBECK (Khatzpek, Chatzbech) aus Schwaz besaß 1514 das Schloss „Thurnstein“ (St. Peter) und war Schmelzherr in Schwaz (1507) sowie Gutsbesitzer in Egerdach (1529). Im Jahre 1548 wurde er in die Tiroler Adlesmatrikel eingetragen. Daniel von KATZBECK besaß um 1470 den „Kaiserhof“ in Enn. Am 24.10.1580 übergab Erzherzog Ferdinand II. dem Michael von KATZBECK, landesfürstlicher Kammer-Rat, geboren um 1548 in Augsburg, gestorben 1603, die bisherige Pfandschaft und das Schloss „Katzenstein“ ins Eigentum. Nun nannten sich die KATZBECK „von Katzenstein“ und führten das Katzensteiner Katzen-Wappen. Michael war auch Gewerke in Kitzbühel. Die Katzbeck waren Besitzer der „Haselau“ (Gemeinde Hopfgarten), eines alten Schmelzwerkes. Auf zwei Fenstern im Haselauer Gasthaus sollen heute noch die Wappen der KATZBECK zu sehen sein. Susanna von KATZBECK (gestorben 25.6.1599 in Schwaz) war die Gattin des Sebastian von FIEGER (geboren 1530, gestorben 18.2.1565 in Hall), erzherzoglichen Rates. Um 1621 werden die KATZBECK als Besitzer des ehemals Taenzlschen Hauses in Schwaz genannt; um 1635 war Susanna Maria KATZBECK von KATZENSTEIN die Gattin des Hans von POEGL, dem sie das Schloss KATZENSTEIN in die Ehe brachte. Um 1663 sollen die KATZBECK erloschen sein. Theo INSAM in Nürnberg hat 1932 eine 39 Seiten lange Studie über die Freiherrn KATZBECK von KATZENSTEIN, THURNFELS und OBERHAUSEN (im Selbstverlage) herausgegeben, die sich aber mehr auf die schwäbische Herkunft der KATZBECK bezieht. QUELLE: - GRANICHSTAEDTEN-CZERVA, Rudolf - „MERAN – Burggrafen und Burgherren“, 1949, Seite 133.
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