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Orthodox - Österreichischer Freiherrenstand 1881.
Auch Hurmuzaki geschrieben. Diese Familie, die ihrem Namen nach griechischer fanariotischer Abstammung ist, gehört zum Adel der Moldau. Im Jahr 1636 wurde ein Hurmuzaki wegen seiner Verdienste für den Diwan vom Fürsten der Moldau mit einem Gut beschenkt. Unter der Regierung des Fürsten Nikolaus Mavrocordatos (auch ein Fanariot) war Emanuel Hurmuzaki Oberstallmeister und Diwansmitglied. Constantin Hurmuzaki, dessen Großvater Großspitar und dessen Vater Großpaharnik war, kaufte im Jahre 1765 das Gut Czernawka in der Bukowina. Dessen Sohn Doxaki ging als junger Mann in die südliche Moldau, kehrte jedoch schon im Jahre 1804 in die Bukowina (nördliche Moldau) zurück und die Familie nahm nun hier ihren dauer den Wohnsitz.
Die Familie forderte 1818 den Grafentitel, später den Barontitel. Beides wurde abgelehnt. Die Mitglieder dieser Familie führten in der Bukowina den Rittertitel, der ihnen aber eigentlich niemals verliehen wurde. Sie kamen auch in keinem der galizischen und österreichischen Adelsregister vor. Erst am 8. Februar 1874 erhielt sein Sohn Eudoxius Hurmuzaki auf Grund seiner Verdienste als langjähriger Landeshauptmann der Bukowina den Freiherrnstand zuerkannt, der am 13. Juli 1881 auch dessen Brüdern, Nikolaus und Georg, verliehen wurde. Deswegen gibt es für diese Familie auch zwei Wappen. Der Sohn des Nikolaus, Dr. Alexander Freiherr von Hurmuzaki war bis 1918 der letzte Landeshauptmann der Bukowina. Der letzte Hurmuzaki war Nikolaus, der Sohn des verstorbenen Universitätsprofessors Constantin Hurmuzaki. Er lebte als Bibliothekar in Rumänien und später, bis zu seinem Tod, in Nürnberg. - Österreichischer Freiherrnstand durch Allerhöchste Entschließung vom 6.5.1872, Diplom Wien 20.2.1873 (für Eudoxius Ritter von Hormuzaki, K. K. Landeshauptmann in der Bukowina).
- Österreichischer Freiherrnstand durch Allerhöchste Entschließung vom 20.7., Diplom Wien 2.10.1881 (für des Vorgenannten Brüder Nikolaus und Georg Ritter von Hormuzaki, Großgrundbesitzer und Reichsratsabgeordnete.
Wappen (1873): Durch einen goldenen Faden gespalten, rechts in Blau ein natürlicher Büffelkopf, links in Blau neun (oben fünf als Andreaskreuz, unten vier als Raute) goldene Perlen. Auf dem Helm mit blau-goldenen decken ein natürlicher Pfauenwedel. - Schildhalter, zwei rot-bezungte goldene Löwen.
Wappen (1881): Geteilt, oben in Gold ein natürlicher Büffelkopf, unten gespalten, rechts in Blau sieben (sechs als Kreis um eins) silberne Perlen, links in Rot zwei geschrägte Handjare mit goldenen Griffen. - Auf dem Helm mit rechts blau-goldenen, links rot-goldenen Decken ein natürlicher Pfauenwedel. - Schildhalter, zwei rot-bezungte goldene Löwen.

QUELLEN: - SBIERA, J. B. - "O pagina din istoriea Bucovinii din 1848-1850 dimpreuna cu niste notite despre familiea Hurmuzachi", Czernowitz 1899.
- PROKOPOWITSCH Erich - "Der Adel in der Bukowina", in Spuren der deutschen Einwanderung in die Bukowina, herausgegeben von Rudolf Wagner, München 1983.
- Genealogisches Handbuch des Adels - Adelslexikon 5 (1984).
- Beitrag: Alexander Graf Wassilko von Serecki
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