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Mardefeld
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Saturday, 17 May 2008

Freiherren 1677

Erwerber des Adels und Baronats war Konrad VON MARDEFELD, Königlich Schwedischer Feldmarschall, hieß ursprünglich MAASBERG, ging, um von der Pique auf zu dienen, 1628 zum Militär, kam 1639 mit Gustav Adolf nach Deutschland als Ingenieur, bereiste 1634 Preußen, Liefland, Finnland und Ingermanland, um allenthalben geschickte Abrisse der Festungen, Schlösser und Schanzen zu machen, ward 20.1.1646  von der Königin Christina, als damaliger General-Quartiermeister und Oberster eines Regiments deutscher Knechte, in den Adelsstand erhoben und seinen Namen in MARDEFELD verändert, 1657 im Dänischen Krieg Gouverneur von Wismar, eroberte 1660 die Insel Femern mit einer ungeheuren Beute an Proviant, wurde 1668 Vice-Gouverneur in Pommern, 1675 Feldmarschall, 9.6.1677 durch König Karl XI., Freiherr, mit Vorbehalt der ihm auszumittelnden eigenen Freiherrschaft, und 1678 auf dem Reichstag introduziert.

In der Bayerischen Adelsmatrikel eingetragen wurden

  • Wilhelm Johann, Königlich Bayerischer Kämmerer und Landstallmeister, geboren in Triesdorf 1.2.1761
  • Carl Friedrich Ernst, Königlich Bayerischer Rittmeister, geboren Ansbach 20.3.1767.

Wappen:

Von Blau und Gold geviertet, mit einem von Gold und Blau schrägrechtsgeteilten Herschild, in welchem auf grünem Dreiberg ein Marder in natürlicher Farbe auspringt. 1 ein grüner Kranz durch welchen ein goldener Feldherrnstab gesteckt ist. Der Kranz wird von einem aus dem linken Rande hervorwachsenden roten Arm, über welchem wieder eine goldene Krone schwebt, gehalten. 4 steht senkrecht ein goldenes Kanonenrohr und hinter demselben übers Kreuz gelegt vier Fahnen golden mit zwei blauen Balken belegt. 2 ein aufspringender schwarzer Greif und in 3 drei (2, 1) brennende silberne Granaten. - Zwei Helme mit blau-goldenen Decken, auf dem rechten sitzt in gekrüpfter Stellung ein Marder in natürlicher Farbe und hält mit jeder Vorderpfote ein Banner, wie die im 4. Felde. Der linke Helm hat einen wachsenden schwarzen Greif, der eine brennende silberne Granate hält.

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QUELLEN:

  • HEFNER, Otto Titan - "Der Adel des Königreichs Bayern", in Siebmacher Band III / 1, Seite 47, Tafel 46.
  • LANG K. H. - "Adelsbuch des Königreichs Baiern", München 1815, Seite 184.
  • Wappenabbildung Axel MARDEFELD (Ansbach / 2005)
 
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