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Wartenberg
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Monday, 12 May 2008
Dieses altberühmte, schon erloschene Herrengeschlecht, neben den BERKA VON DUBA das bedeutenste des nördlichen Böhmens, hat seinen Ursprung von einem Herrn Hermann abgeleitet, welcher nach alter Familientradition aus dem Sorbenlande (der Lausitz oder Meißen) nach Böhmen gekommen sei und sich am Nollberge bei Niemes angesiedelt haben soll. Es dürfte  aber weit eher die Gegend diesseits der Lusitzer Berge in Betrachtg zu ziehen sein, wo die alten Ortsnamen "Hermsdorf" (Hermannsdorf) und "Markersdorf (Marquardsdorf) an die Namen der ersten bekannten Ahnen des Hauses erinnern.


Wappen:

Ursprünglich ein Löwe (siehe Waldstein); seit dem Ende des 13. Jahrhunderts aber ein gespaltener schwarz-goldener Schild, um welchen sich (seit Verleihung des Darchenordens an Czenko VON WARTENBERG 1419) ein Drache windet; als Helmschmuck bei denjenigen Gliedern, welche das Oberstmundschenkenamt begleiteten, eine rudernde Jungfrau im Kahn. Dasselbige bleib in den Wappen der Grafen WALDSTEIN und Freiherren OBKOLEK VON AUJEZDETZ, in welche es nach Erlöschen des Hauses aufgenommen ward, sodann auch in den Stadtwappen von Bensen, Böhmischkamnitz, Jitschin, Neustadtel a. P., Wernstadt, dann auch Hochwesseli (das hintere Feld schwarz-golden geschacht) und Kreibitz (nur rudernde Jungrau) erhalten. 

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QUELLE:

  • BERNAU, Friedrich - "Alte Adelsgeschlechter in Deutschböhmen ("Deutschböhmens Adelshalle")". Orts-und Familienchroniken aus den Ländern der Böhmischen Krone, Band III, Universitätsbuchhandlung Prag, 1903.
 
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