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Monday, 12 May 2008 |
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Das erst am Anfange des 19. Jahrhunderts erloschene Ritter-, später Freiherrengeschlecht der "BENDA VON NETSCHETIN" war der letzte Zweig einer im Altertume sehr verbreiteten Sippe, welche einen Pfel als ihr Geschlechtszeichen im Wappen trug und an deren Spitze die hochadeligen BAWOR VON STRAKONITZ einen fürstlichen Hof führten; zu derselben gehörten auch die Herren VON BARAU, BLATNA, WITEJOWUTZ, PORESCHIN, DRAHONITZ, KREMS u. a. südböhmische Familien. Der Zusammenhang mit dem entferntesten NETSCHETIN wird nicht überraschen, wenn man in Betracht zieht, dass eben die Herren BAWOR VON STRAKONITZ noch im Jahre 1252 in der dortigen Umgebung einigen Besitz hatten und sich von den BENEDA nur durch Wappenfarben unterschieden. Schon im Jahre 1185 wird ein Predota VON NETSCHETIN als Urkundenzeuge, desgleichen im Jahre 1282 ein Dluhomil VON NETSCHETIN mit dem Sohne Ulrich, welcher letztere sich im Jahre 1289 "VON GIRSCHEN" nannte und im Jahre 1290 als Ulrich VON NETSCHETIN einen Schenkbrief fürs Chotiefschauer Kloster als Zeuge mit unterfertigte, genannt, worauf im Jahre 1291 wieder Predota VON NETSCHETIN und Ulrich VON GIRSCHEN als Zeugen erscheinen.
Wappen:
In Blau goldener Schrägrechtsbalken, der Länge nach mit einem rot geflitschten Pfeil belegt (erhalten im Stadtwappen von Maschau).

QUELLE: - BERNAU, Friedrich - "Alte Adelsgeschlechter in Deutschböhmen ("Deutschböhmens Adelshalle")". Orts-und Familienchroniken aus den Ländern der Böhmischen Krone, Band III, Universitätsbuchhandlung Prag, 1903.
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