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Monday, 12 May 2008 |
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Etwa 25 Kilometer jenseits der westlichen Landesgrenze bei Pfraumberg erhebt sich auf einem stattlichen Bergvorsprunge des Böhmerwaldes, der 573 Meter über den Meere und 165 Meter über dem Niveau des ihn umfließenden Luhbaches aufsteigend, "Leuchtenstein", die berühmteste der oberpfälzischen Burgen, leider seit dem Brande im Jahre 1842 eine verfallende Ruine. Dieselbe, einst einer gefürsteten ungefähr 220 Kilometer haltenden Landgrafschaft mit Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat den Namen gebend, war im Mittelalter die Residenz der Landgrafen VON LEUCHTENBERG, eines vornehmen Adelsgeschlechtes, das seine Glieder an den Kaiserhof sendete und bei vielen wichtigen Ereignissen jener Zeit mithandelnd auftrat. Der Besitz dieses in der ersten Häflte des 12. Jahrhunderts zuerst auftretenden Hauses erstreckte sich zur Blütezeit desselben von Wunsiedel und Eger bis nach Eggenfelden in Niederbayern, aber auch bis nach Böhmen hinein, denn die Landgrafen VON LEUCHTENBERG hatten im Egerer und Elbogner Lande einen weit ausgebreiteten Besitz, der wieder in Teilstücken zu Afterlehen gegeben war. Demzufolge konnten die Glieder des Leuchtenberg'schen Hauses seit Anfang des 13. Jahrhunderts mehr oder minder in Berührung mit Böhmen vor.
Wappen: In Silber ein blauer Querbalken.

QUELLE: - BERNAU, Friedrich - "Alte Adelsgeschlechter in Deutschböhmen ("Deutschböhmens Adelshalle")". Orts-und Familienchroniken aus den Ländern der Böhmischen Krone, Band III, Universitätsbuchhandlung Prag, 1903.
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