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Hack
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Thursday, 08 March 2007

Die fünf Brüder, Hans, Konrad (Kunz), 1463 Schloßhauptmann von Trient, Hartmann, 1461 Schloßhauptmann von Salurn, Georg und Happe (Hack) zogen im Gefolge des Herzogs Sigmund um 1440 von ihrer Heimat Breslau in Schlesien nach Südtirol.

Georg (II.) wurde Pfarrer in Mistelbach und am 17.10.1446 zum Fürstbischof von Trient erwählt. Am 7.4.1456 belagerte er im Auftrage des Erzherzogs Sigmund als dessen Obrister Feldhauptmann das Schloß Beseno der widerspenstigen Brüder GADNER und verlieh im Jahre 1451 seinem Bruder Happe das heimgefallene Gericht Grumesburg im Nonstale und ein Wappen.

Happe (Hacke) erhielt im Jahre 1451 von seinem Bruder Georg auch das Schloß Vasio am Nonsberg. Er war Rat und Hofmarschall des Erzherzogs Sigmund. Am 16.4.1460 begab sich Happe als oberster Führer des erzherzoglichen Kriegsvolkes zu dem im Schlosse Bruneck weilenden Kardinal CUSA, um ihn zur Herausgabe des Schlosses Taufers zu zwingen. Später wurde Happe HACK Pfleger von Salurn, wo er im Jahre 1466 starb. Sein Grabmal aus rotem Marmor befindet sich jetzt im Ferdinandeum in Innsbruck. Er war 1450 mit Dorothea von THUN, Tochter Sigmunds, vermählt.

Nach dem Tode Happe HACKs ehelichte die Witwe am 3.5.1472 Martin von SCHINTEL, Pfleger von Thaur und Kämmerer des Fürstbischofs Georg (II.) von Trient, seines Schwagers. SCHINTEL stammte ebenfalls aus Schlesien.

Die Söhne des Happe HACK erhielten im Jahre 1466 die Propstei Tramin und Kurtatsch als Pfand. In Schlesien blüht noch eine Familie HACK (Hagkh, Hock) von Thomaswaldau (Themeswald) im Kreise Bunzlau, die von den Rittern HACK abstammt.

QUELLE:

  • GRANICHSTAEDTEN-CZERVA, Rudolf - "ÜBERETSCH - Ritterburgen und Edelleute", in Österreichischisches Familienarchiv Bd. 2, Neustadt an der Aisch 1963, Seite 46.
 
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