Newsflash

Sie sind auf der Suche nach einem Wappen, Datum einer Nobilitierung oder Standeserhöhung?
Im FORUM können Sie Ihre ANFRAGEN posten.

 
H O M E arrow A R T I K E L arrow User Notes arrow Über einige Familien des Adels der Stadt Gradisca am Isonzo
Über einige Familien des Adels der Stadt Gradisca am Isonzo
User Rating: / 0
PoorBest 
Wednesday, 19 March 2008
Article Index
Über einige Familien des Adels der Stadt Gradisca am Isonzo
Finetti
Comelli
Alessio-Periboni
Filipussi
Salamanca
Als im Jahre 1754 die Grafschaft Görz und Gradisca vereinigt wurden, fand die Aufnahme von 18 gradiscanischen Adelsfamilien unter den ständischen Adel von Görz statt, und zwar der

AFFABRIS, ALESSIO, BASELLI, COMELLI, DIONORO, FILIPUSSI, GORZER, MICHELINI, MOSCHETTINI, PERIGONI, ROMANI, SALAMANCA, TACCO, TOSCANI, VILLARI, WASSERMANN, ZANIERO, ZATTONI, im Jahre 1789 wurde auch die Familie FINETTI aufgenommen.

 

QUELLE: SCHULLERN-SCHRATTENHOFEN, Hermann – „Über einige Familien des Adels der Stadt Gradisca am Isonzo“ – Monatsblätter IV,  S. 54-56, 370-373, 395-398, heraldischen Gesellschaft „ADLER“-Wien, 1909.

Nur eine kleine Zahl dieser Geschlechter ist im „Siebmacher“ berücksichtigt, über die Mehrzahl habe ich auch aus anderen Quellen weder genealogische, noch heraldische Daten zu ermitteln vermocht; über zwei Familien, FINETTI und COMELLI (diese letztere ist auch im „Siebmacher“ besprochen), besitze ich aber einige authentische Daten, die im Folgenden mitgeteilt werden sollen.


Voraus sei eine Ahnentafel des Johann Ritter VON FINETTI, gest. 1893, gestellt, weil dieselbe eine größere Anzahl der genannten Familien umschließt.

Ahnentafel (Retrogens):

1 (0) Johann Ritter von FINETTI, gest. 1893

2 (1) Giuseppe de FINETTI

3 (1) Cecilia de COMELLI

4 (2) Gianbattista de FINETTI

5 (2) Caterina de BOSELLO

6 (3) Geminiano de COMELLI

7 (3) Notburga de RADIEUCIG

8 (4) Francesco de FINETTI

9 (4) Giustina de FRANZONI

10 (5) Giuseppe Antonio de BOSELLO

11 (5) Silvia Ludovica de COMELLI

12 (6) Carlo Ludovico de COMELLI

13 (6) Lucrezia ALESSIO de PERIBONI

14 (7) Marc’Antonio de REDIEUCIG

15 (7) Maria Cecilia von STEINBERG

16 (8) Antonio de FINETTI

17 (8) Camilla LEONELLI

18 (9) Giuseppe de FRANZONI [1]

19 (9) Margherita de GOJANZELLI [2]

20 (10) Gianbattista de BOSELLO [3]

21 (10) Silvia Eleonora (…)

22 (11) Carlo Francesco de COMELLI

23 (11) Catherina Baronessa de LICHTENTHURN [4]

24 (12) Geminiano de COMELLI

25 (12) Ordaura ALESSIO

26 (13) Antonio ALESSIO de PERBONI

27 (13) Sertilla de BASELLI [5]

28 (14) Michele de RADIEUCIG [6]

29 (14) Laura Teresa de FILIPUSI

30 (15) Franz Anton von STEINBERG [7]

31 (15) Maria Cecilia von TANZBERG

______________________
[1] Giuseppe de FRANZONI DI MONTEFRANTO, verm. mit Margherita nob. GAJONZELLI, war Sohn des Johann Franz und der Helena (…), Enkel des Virgil und der Domenica (…) und Urenkel des Leonardo und der Anna (…); das Geschlecht stammt aus Medea und wurde wegen der Dienste Leonardos und seiner Söhne in den Kriegen gegen die Türken und Venezianer am 30.7.1637 mit dem Prädikate „de Montefranto“ in den Reichsadelsstand erhoben. Das Wappen zeigt einen gevierteten Schild: 1 und 4 von Silber eine gekrönte Jungfrau, gekleidet in Gold und Blau, die in der rechten Hand ein Schwert, in der linken eine Traube hält, die von einem hinter ihr emporwachsenden Rebstock herabhängt, 2 und 3 in Blau auf natürlichem Hügel, an dessen Fuß vier Trümmerstücke einer goldenen Säule liegen, eine Kapelle. - Kleinod auf einem Berge die Jungfrau mit Schwert und Traube. - Decken: silber-rot und gold-blau (siehe auch Siebmacher).
Obiger Giuseppe hatte einen Sohn Anton und dieser drei Söhne Andreas, Dominik und Josef;  die ersteren beiden und des letzteren Söhne Franz und Anton erhielten unter Berufung auf die Nobilitierung des Virgil, aber ohne Nachweisung ihrer Abstammung von diesem am 26.1.1805 den österreichischen Ritterstand mit dem Prädikate „von Donnersfeld“ und folgendes Wappen: in Gold mit einem schwarzen, gekrönten, wachsenden Alder über Blau mit einem natürlichen Turm auf Felstrümmern, gegen den aus einer in der rechten Ecke befindlichen Wolke ein Blitz zuckt. - Kleinodien: der wachsende Alder und der Turm; Decken: schwarz –gold und blau-gold.
Die FRANZONI DI MONTEFRANTO und die FRANZONI VON DONNERSFELD sind also identisch.
Herr Dr. Johann Baptist Witting hat mir einen vollständigen Stammbaum des Geschlechtes seinerzeit zur Verfügung gestellt; die von Schivitzhoffen publizierten Görzer Matriken und die Akten des Adelsarchivs ergänzen das Material.

[2] Die GOJANZELLI erscheinen in Valvassors “Ehre des Herzogthums Krain” mit folgendem Wappen: Geviertet, 1 und 4 ein Adler, 2 und 3 ein steigender Löwe; Herzschild: ein Zelt. - Kleinodien: Adler und Löwe.
Ad 2 aus S. 371: Die Gajonzelli sind ein krainisches Geschlecht; Margarethe Franzoni di Monte Franto, geb. 12.5.1688, verm. 15.9.1708, war Tochter des Franz (Ignaz) Gojanzelli und der Elisabeth (...). Elisabeth dürfte jene Martha Elisabeth CODELLI, Tochter des Johann Peter sein, welche sich 14.7.1680 mit (Johann) Franz GOJANZELLI aus Laibach vermählte; dieser letztere ist wohl der 11.4.1743 im Alter von 80 (?) Jahren verstorbene Franz GOJANZELLI. Ein Franz Ignaz GOJANZELLI wurde am 27.7.1662 zu Laibach als Sohn des Johann und der Magdalena (...) geboren.


[3] Diese BOSELLI stammen wahrscheinlich aus Bergamo; 1781 und 1783 wurde für Andreas qm Scipio der Adel durch den Kaiser bestätigt.

[4] Die LICHTENTHURN sind nach Kneschke ein Krainer Geschlecht und führten folgendes Wappen: Geviertet, 1 und 4 ein Schrägrechtsbalken, belegt mit drei Sternen, 2 und 3 ein gekrönter, steigender Löwe; im Herzschild: ein Turm. - Kleinodien: I. eine Sonne, II. ein gekrönter wachsender Löwe mit einem Pfeil in der Pranke, III. ein Halbmond.
Ad 4 aus S. 371: Nach den Daten des Adelsarchivs wurde Martin Lich(t)stock, Sohn des Johann Lich(t)stock in Cilli (welch letzteren Bruder Andreas Sekretär in Krain war und dessen weiterer kinderloser Bruder Leonhard von Kaiser Rudolf den Adelsstand erhalten hatte), 26.1.1619 unter Wappenerneuerung nobilitiert. 10.11.1626 erhielt derselbe Martin Wappenbesserung und das Prädikat „Lichtenheimb“; am 31.3.1635 sucht er um Ausdehnung des Adels auf die vier Blutsfreunde seines Namens Matthias, Andreas, Jakob und deren Bruder an, da er selbst nur einen Sohn habe. Am 22.4.1639 wird ihm die Weglassung des Namens „Lichtstock“ bewilligt. Am 10.4.1655 wird die Verleihung des Prädikates „Lichtenhaimb“ und des Hofsekretärstitels an Hans Adam intimiert; am 23.2.1656 wird diesem die Ablegung des Namens „Lichtstock“ gestattet. Am 23.1.1665 erhält Kaspar, Verweser in Idria, unter Berufung auf die Nobilitiierung seines leiblichen Vetters Martin Prädikat und Wappenaufbesserung. 12.4.1681 wird dem Verweser in Idria Kaspar von LICHTENHEIMB im Interesse seines Sohnes Andrä Xaver der Freiherrnstand mit „von und zu Lichtenthurn“ verliehen. Am 28.6.1710 erhält der Gegenschreiber in Idria Franz Leopold LICHTSTOCK, Sohn des Johann Andrä, mit Bezug auf die Nobilitierung seiner Agnaten Hans Adam, Jakob, Martin, Kaspar und Andrä Nobilitierung, Wappen und Prädikat.
Der 1681 gefreite Kaspar von LICHTENTHURN war Sohn des Johann Andrä, erzherzoglichen Kammerdieners und Enkel des Hans Mathes, der Kornet in Warasdin und Leutnant zu Copreinitz gewesen war. Des Hans Mathes Bruder war der 1626 gefallene Obrist-Wachtmeister im Heere Tillys Johann Alexander.
Ein Ahnentafel im Sternkreuzordensarchive nennt Anna Maria Freiin von LICHTENTHURN, Gattin des Oktavian Freiherrn VON TERZI, als Tochter des Kaspar von LICHTENHAIMB Freiherrn VON LICHTENTHURN und der Felicitas von BUCELLA und diesen als Sohn des Johann Andreas VON LICHTENTHURN und der Marianne VON MOSHEIM.
Aus den Materialien Beckh-Widmannstetters im Haus-, Hof- und Staatsarchiv ergibt sich, dass die Adelsausdehnung vom 31.3.1635 den Matthias, Einnehmer zu Tüffer, Andreas beim Verweseramt in Idria, Jakob und einen ungenannten, alle Söhne von Martin Bruder Jakob betroffen hat, dass am 2.4.1666 Kaspar LICHTSTOCK, Verweser in Idria, das Prädikat „von Lichtenhaimb“ und den kaiserlichen Ratstitel erhielt und dass das Geschlecht 1631 die Landmannschaft in Görz und 1633 jene in Steiermark, 15.1.1655 die Landmannschaft in Kärnten (Max, Policarp, Dominik, Franz und Bernhard von LICHTENHAIMB und 1665 das Inkolat in Krain erhielt.
Martin LICHTSTOCK starb nach Beckh-Widmannstetter 16.10.1648 als Martin von LICHTENHAIMB auf Hinterfeld, Hofkammerrat; seine erste Gemahlin Regina oder Rosina war 10.1.1621 gestorben, die zweite Maria Magdalena KALTENHAUSEN VON GREIFENSTEIN, Tochter des Wolf und der Renata GRIENBERGER, verm. 21.11.1621, starb 16.4.1657 zu Graz. Aus erster Ehe hatte er eine Tochter Maria Therese, geb. 26.8.1614, verm. 16.9.1635 mit Bartlmä PACHER VON ZELHOVEN; sie starb Graz 6.1.1666 und hinterließ eine Tochter Maria Felicitas, verm. mit Bonaventura CROLLOLANZA.
Aus zweiter Ehe stammten unter anderen zwei Söhne: Polykarp Max, geb. 28.10.1624, verm. mit Sophie Elisabeth Freiin VON GLEINITZ (Vater des Johann Max, geb. 10.1.1668), und Bernhard August, verm. 26.6.1667 mit Katharina Elisabeth WUNDERER VON WUNDEGG, Tochter des Balthasar und der Katharina Barbara STRÄMBL, und mehrerer Töchter, darunter eine Tochter Maria Anna, verm. mit Ludwig Ehrenreich VON HOHENRAIN.
Der Hofsekretär Hans Adam LICHTSTOCK VON LICHTENHAIMB starb 2.5.1670; er war vermählt mit Maria Magdalena Johanna PAMBERGER, gest. 1.11.1649, von der er sechs, und mit Regina von NIEDENAUS, gest. 14.9.1688, von der er acht Kinder hinterließ.
Das Geschlecht wurde fortgepflanzt durch die Söhne zweiter Ehe: a) Johann Ferdinand, geb. 1659, gest. 8.7.1715, verm. mit 1.) Anna Maria Regina NOWAK VON NOWENEGG, gest. 26.11.1689, und 2.) Anna Cecilia VON LÖWENHEIM; b) Johann Karl, geb. 1669, verm. mit Marianna STÜRKH. Johann Ferdinand hatte die Söhne Karl Ferdinand, geb. 1686, und Andreas Josef Anton, geb. 1700.
Eine vollständigen Stammbaum des Geschlechtes kenne ich nicht.


[5] Die nachmaligen Freiherren BASELLI VON SÜßENBERG.

[6] Über die RADIEUCIG siehe: Czoernig, “Das Land Görz und Gradisca”, Wien, Braunmüller 1873, S. 775. Wappen: Geviertet, 1 und 4 ein halber silberner Flug in Blau, 2 und 3 ein roter Schrägrechtsbalken in Silber; Herzschild: ein schwarzer Adler in Gold. - Kleinodien: I. ein steigendes Einhorn, II. der schwarze Adler, III. das Einhorn. - Decken: blau und silbern. Ad 6 S. 372: Michael von Radieucig war Sohn des Johann Paul und der Katharina (...), dieser des Michael. Laut des Freiherrndiploms vom 29.8.1761 (für Ludwig) waren die Radieucig eines der sechs ältesten Geschlechter der „Grafschaft“ Friaul, Ludwig war Feudalherr von Armellina und Cauzada. Nach einer bei den Akten des Adelsarchivs liegenden Erklärung zahlreicher Priester vom 10.1.1602 war Peter RADIEUCIG Sohn des Anton, in der Stadt Solum (Provinz „Bossina Argentina“) geborenen, wo die Familie noch Güter besitzte, und waren seine Vorfahren Grafen von SVONICH (Svonich); auch Michael, Sohn des Paul (dieser wohl Bruder des obigen Peter), stamme von den Conti RADIEUCEVICHI (siehe Stammtafel Radieucig von Merna und Rupa).

Die Verleihungen der Landstandschaft an das Geschlecht datieren vom 30.11.1605, 12.7.1755 und 6.8.1763. Das Geschlecht erlosch mit einem Gubernialrate ca. 1870.

Stammtafel der RADIEUCIG von Merna und Rupa

1 (0) Andreas RADIVICS Graf von Zwornik, 1527.

2 (1) Johann.

3 (2) Anton.

4 (3) Paul (?).

5 (3) Peter RADETZ, verm. mit (...) VON KHUENBURG, kommt nach Görz.

6 (4) Michael, 1605 Patrizier von Görz, gest. 1647, Herr von Merna und Rupa, k. Oberst, kommt nach Görz.

7 (6) Johann Paul, gest. bei Biglia, verm. mit Katharina (...).

8 (7) Michael, geb. 1657, gest. 1727, verm. mit: 1.) 1684 Laura Theresia VON FILIPUSSI, 2.) Domitilla (...).

9 (7) Johann Paul, geb. 1660, gest. 1731, verm. mit Pompeja (...), geb. 1660, gest. 1730.

10 (8) Johanna, geb. 1690, verm. 1714 mit Franz VON ARARDI.

11 (8) Marc Anton Ignaz, geb. 1686, gest. 1764, verm. mit Maria Cecilia VON STERNBERG.

12 (8) Hieronymus, geb. 1685, gest. 1757, verm. 1712 mit Magdalena VON GRABITZ, geb. 1697, gest. 1777.

13 (8) Mairanne, verm. 1725 mit Raimund Freiherrn VON DORNBERG.

14 (9) Ludwig Freiherr von RADIEUCIG, geb. 1702, gest. 1778, verm. 1734 mit Maria Antea Freiin VON LOTTIERI.

15 (9) Therese, verm. 1716 mit Franz BAJARDO.

16 (11) Josefine, verm. 1780 mit Anton Freiherrn von RASSAUER.

17 (11) Notburga, verm. 17773 mit Geminian COMELLI VON STUCKENFELD.

18 (11) Johann Michael Franz Anton, geb. 1743, verm. mit Angela Gräfin SELB.

19 (11) Johann Nepomuk Filipp Nikolaus, geb. 1744.

20 (12) Anton, geb. 1726.

21 (14) Cecilia Anna Maria, verm. 1761 mit Johann GOLLOB.

22 (14) Johann Paul, geb. 1738, verm. 1766 mit Euphemia Freiin DEGRAZIA, geb. 1745, gest. 1782.

23 (18) Johann Paul Martius Clemens, geb. 1782.

24 (18) Walpurga, geb. 1778, verm. 1795, mit Julius Freiherrn VON SEMLER.

25 (22) Maria Theresia, geb. 1766, gest. 1767.

[7] Ein Geschlecht aus Krain (siehe Kneschke, Zedler, Valvassor).

Ad 7 S. 395: Franz Anton von STEINBERG, geb. Steinberg 28.10.1684, gest. Laibach 7.2.1765, war verm. 15.2.1703 mit Maria Cecilie DE LOGAR (von Tanzberg ?), er war Sohn des Wolf Ernst und einer geb. SPENK, Enkel des Georg, Viertelhauptmanns in Krain, und der Elisabeth VON RAUNACH, Urenkel des 1608 verstorbenen Vinzenz STEINBERGER. Georg STEINBERGER oder STEMBERGER, Feldschreiber im Viertel Österreich und Karst, dann Hauptmann zu Kostau in Ungarn, endlich Viertelhauptmann in Krain, erhielt 16.11.1622 Adelserneuerung, Wappenbesserung und das Prädikat „von Steinberg“ nach dem gleichnamigen Schlosse (das 1687 von Wolf Ernst verkauft wurde). 6.3.1635 erhielt Georg die Landmannschaft in Krain. Das Wappen zeigt in Blau vor einem weißen Felsen auf grünem Boden ein rotes, steigendes Pferd. - Kleinod: das Pferd vor dem Felsen. - Decken: weiß-rot, blau-gold.
Georgs Vater Vinzenz erwarb 3.3.1603 den Hof „Clan“, der auf Georg und 1633 auf dessen Bruder Hans überging. Die von Georg 1629 erworbene Herrschaft „Guttenegg“ gelangte 1633 an Emanuel FINI.
Franz Anton hatte zwei Töchter und drei Söhne, von denen zwei Priester wurden und einer sich mit Maria STATTIN vermählte, aber kinderlos starb.
Diese Daten verdanke ich zum Teile Herrn von Bosizio, unter dessen Ahnen eine der Töchter des Franz Anton erscheint.
Ein anderes Geschlecht STEINBERGER stammt von Fabian und seinen 5 Söhnen: Wolfgang, Comes palatinus und Kanonikus in Mähren; Andreas, Kanonikus in Friesach; Hans der Ältere in Schwaben; Blasius in Tarvis (erhält ein Wappen 12.5.1544) und Philipp, gest. in Kärnten.
Drei von diesen Söhnen erhielten unabhängig voneinander ganz verschiedene Wappen; wahrscheinlich das des Hans Söhne waren: Hans Mathes, Marx und Emanuel; sie, dann der Rat Kaiser Rudolfs Hans und ihre Vettern Andreas und Martin erhalten 13.11.1609 ein gemeinsames Wappen (rechts ein aus silbernem Grunde wachsender, schwarzer Steinbock in Gold, links ein roter Schrägrechtsbalken, belegt mit drei silbernen Kugeln in Blau, oben und unten begleitet von je einem natürlichen Baum. - Kleinod: ein wachsender, bärtiger Mann, blau und rot gekleidet, mit zwei silbernen Kugeln in den Händen. Die Brüder scheinen in Kirchberg in Tirol gedient zu haben. Am 14.10.1612 erhielten sie das Prädikat „von und zu Steinberg auf Galmütz“.

1622 erhalten Achaz und Christoph Andrä unter Berufung auf einige von den Obigen und insbesondere auf Hans, Enkel des Blasius, das Recht, sich nur „von Steinberg“ zu nennen.



 
< Prev
© 2008 AustroArchiv.com
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.