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Frölichsthal - Adel der Habsburgermonarchie
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Tuesday, 05 August 2008

Novität beim Degener-Verlag.de 
FRÖLICHSTHAL, Georg Freiherr von – „Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert“, Index zu seinen Genealogien, Degener-Verlag.de, 2008, 362 S.
Der Index umfasst 23.258 Namen. Da einige Namen nur Prädikate sind und auf den Stammnamen verweisen, kann von knapp 23.000 erfassten Familien ausgegangen werden. Ausgewertet wurden dafür gut 500 Werke mit weit über 5.000 Bänden.

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Erhebungsgrundlagen für die Indexierung waren nur solche im Druck erschienene Werke, die mehrere Adelsfamilien genealogisch behandeln, d.h., dass Monographien über einzelne Familien nicht erfasst wurden (außer diese enthalten Nachkommenszusammenstellungen und erfassen daher wiederum mehrere Adelsfamilien). Unter den erfassten Werken finden sich dabei so unterschiedliche wie genealogische mit Reihencharakter (z.B. Wiener genealogisches Taschenbuch, 8 Bände), heraldische (z.B. Neuer Siebmacher, soweit genealogische Notizen enthalten sind), biographische Lexika (z.B. Wurzbach), heraldisch-genealogische Zeitschriften (z.B. die Publikationen des Adler), Adelsmatrikeln (z.B. die italienischen Elenchi ufficiali), Adelslexika (z.B. Kempelen, Magyar nemesi evkönyv), Nachfahrenbücher (z.B. Beck-Managetta, Stammtafel der Nachkommen des Valentin Managetta), Matrikenauszüge (z.B. Schiviz, Der Adel in den Matriken der Grafschaft Görz und Gradiska), Todesanzeigen in Tageszeitungen (z.B. Innsbrucker Nachrichten) und ein einzelnes Land betreffende (z.B. Prokopowitsch, Der Adel in der Bukowina).

Ausgangspunkt für das Buch war der Wunsch des Autors, für den Eigenbedarf einen Index derjenigen österreichischen Familien zu erstellen, die zwar nicht in den gängigen genealogischen Reihenwerken erfaßt sind, über die es aber Publikationen in verschiedensten sonstigen Werken gibt. Jeder genealogisch Interessierte kennt das Phänomen, daß zwar die „großen“ und bekannten Familien üblicherweise regelmäßig publiziert wurden und werden, gerade aber die „kleinen“, deren es in der Donaumonarchie ja sehr viele gab, häufig genealogisch nicht erfaßt wurden. Das erste Buch, das so indexiert wurde, war Wurzbachs unübertroffenes Biographisches Lexikon, das unter anderem auch sehr viele genealogische Abhandlungen enthält.
Zu den österreichischen Familien traten automatisch die böhmischen und mährischen Familien hinzu, später auch Ungarn (ab der Baronie fanden und finden die ungarischen Familien Eingang in den Gotha bzw. das Genealogische Handbuch des Adels, die untitulierten Familien sind für den Nichtungarn jedoch nur sehr schwer zu finden), des weiteren kamen noch Teile Polens und zuletzt Italiens hinzu. 

Erfaßt wurden:
Geographisch: Alle jene Gebiete, die nach dem Jahr 1800 zur Habsburgermonarchie zählten, auch wenn sie wie beispielsweise die Lombardei 1859 für Österreich verloren gingen. Ausgenommen sind jene Gebiete, in denen habsburgische Nebenlinien regierten.
Personell: Es müssen – abgesehen von Ausnahmefällen – zwei Generationen (zumindest Vater und ein Kind) folgender Familien erfaßt sein:
• Familien mit einem Adel der erfaßten Länder, sofern er vom Haus Österreich inklusive der Tiroler und innerösterreichischen Nebenlinie, von den Fürstbischöfen von Trient und Brixen, Fürsterzbischöfen von Salzburg oder von den Fürsten von Siebenbürgen verliehen wurde;
• in geringem Ausmaß Familien, denen der Adel vom römisch-deutschen Kaiser, von einem Reichsverweser oder einem mit großer Comitiv begnadeten Hofpfalzgrafen verliehen wurde;
• alle sonstigen adeligen Familien, von denen im Jahr 1800 oder danach zumindest ein Familienmitglied auf dem Gebiet der Habsburgermonarchie gelebt hat; ausgenommen sind Familien all jener erst im 18. oder 19. Jahrhundert zu Österreich gekommenen polnischen und italienischen Territorien, die nicht um Adelsanerkennung angesucht haben (es sei denn, sie finden sich auch in nichtpolnischen oder nichtitalienischen Quellen).
Zeitlich: Alle Familien, von denen nach der jeweils ausgewerteten Quelle zumindest ein Familienmitglied im Jahre 1800 oder später gelebt hat.

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Auszug:

Aáron de Bisztra: JBA 1902 S. 61; MNZ 2; KEM 2; DOE 1 (unter Aron)

Aba: CSO

Aba de Barantal: AND; KEM 2; SZL 3

Abaffi: SÁN 7 S. 65 und 97

Abaffy de (Nagy-)Abafalva (et bzw. de Felső-Lehota): NAG 1 + Ergbd.; FOR; KEM 2; GER 1; SFN T. 1; NEM 1925/25 S. 1; 1969/71 S. 17; 1972/75 S. 435

Abbiati: CAS

Abbondi: SPR; ESN; BER; FNV; LDO 27; ANI 30/1

Abéele, van den: DOE 1

Abel: DOE 1

Ábel: KEM 2

Abele (1814): ABW S. 403; BKW S. 318

Abele (1860): GGF 1927 (unter Stimpfl-Abele) bis 1941

Abele v. u. zu Lilienberg: HYR 1 S. 16; WUR (Band 11 Nachtrag); GGG 1870 Anh.; OSN; SVO 2 S. 479 und 696; SVS 3; SST; KEM 2; NEM 1925/26 S. 5; DOE 1; GGF 1848 bis 1941; GUD

Abelić v. Melada: BTB 9, 13 und 16

Abendorf v. Hochetsch: GER 1

Abensperg und Traun: AÖK 1 S. 195; IHB; GJA 1 bis 5; HYR 2 S. 169; KNE 1/1; WUR (unter Traun); JBA 1905 S. 146; SZE S. 458; SOÖ S. 475 und 785 (unter Traun); SNÖ 2 + Zus. (unter Traun); PLA; GGG 1825 bis 1942; LIE 2 S. 29; WHO 2, 3 und 5; GHA 2, 40, 77 und 112; HAR 2 S. 63; SJC 1996 bis 2006

Aberle v. Horstenegg: TAÖ 3; MAR S. 275

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Liste  der  Siglien

ABB = Cast, Friedrich: Historisches und genealogisches Adelsbuch des Großherzogthums Baden, Stuttgart 1845 (= Süddeutscher Adelsheros, Zweite Section, Erster Band)
 
ABD = Ahnentafeln berühmter Deutscher, 1-6, Leipzig 1929-1944 = Stamm- und Ahnentafelwerk der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte 9, 10, 13, 15, 18 und 23
 
ABW =  Cast, Friedrich: Historisches und genealogisches Adelsbuch des Königreichs Württemberg, Stuttgart 1844 (= Süddeutscher Adelsheros, Erste Section, Erster Band)
 
ADA = Adels-Archiv. Archiv für Geschichte, Genealogie, Diplomatik und verwandte Fächer, Stuttgart 1845-1847
 
ADB = Allgemeine deutsche Biographie, 1-56, Leipzig 1875-1912

Wenn eine Familie erst im Nachtrag gebracht wird, erfolgt ein Verweis auf den Band
 
ADG = Almanach de Gotha, 36-181, Gotha 1800-1944
 
ADL = Adler. Monatsblatt der Vereine für Sippenforschung in der Ostmark, 1-6, 1939-1944, Zeitschrift
 
AFB = Krebs, Prof. Dr. Engelbert: Alte Freiburger Bürgerfamilien, Freiburg im Breisgau 1922
 
AFF = Archiv für Familiengeschichtsforschung 1-10 Heft 3, 1997-2006, Zeitschrift
 
AFS = Archiv für Sippenforschung 1-56, 1924-1990 (1924-1927 Kultur und Leben, 1928-1990 Archiv für Sippenforschung), Zeitschrift
 
AHR 1 = Buttlar-Elberberg, Rudolf v.: Stammbuch der Althessischen Ritterschaft, Wolfhagen 1888
 
AHR 2 = Baumbach, Karl v.: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft, Rudolstadt 1932
 
AHR 3 = Dörnberg, Siegfried Freiherr v.: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft, Bad Hersfeld 1958
 
AHR 4 = Schutzbar gen. Milchling, Winfried v.: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft, Göttingen 1977
 
AHR 5 = Schutzbar gen. Milchling, Winfried v.: Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft, neubearbeitete Auflage, Neustadt am Rübenberge 2001
 
AJF = Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen, 1-2, 1912-1917, Zeitschrift - Die Jahrgänge sind in Hefte unterteilt, die wiederum jeweils mit 1 beginnend nummeriert sind
 
AKB 1 = Lang, Karl Heinrich Ritter v.: Adelsbuch des Königreichs Baiern, München 1815
 
AKB 2 = Lang, Karl Heinrich Ritter v.: Supplement zum Adelsbuch des Königreichs Baiern, Ansbach 1820

usw.

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FRÖLICHSTHAL, Georg Freiherr von – „Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert“, Index zu seinen Genealogien, Degener-Verlag.de, 2008, 362 S.

 
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