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Monday, 12 March 2007 |
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Die HALBEGG sind eine alte Brixner Metzgerfamilie, die später geadelt wurde. Der älteste uns bekannte HALBEGG ist Lienhard (1450), von dessen Söhnen Ulrich (gestorben 1515), Bürger und Metzger, und Benedikt (1511), Bürger und Tuchscherer, in Brixen waren. Von den Kindern des Ulrich wurde Kaspar Gatte der Anna NEUJÄGER, Tochter des Konrad NEUJÄGER, Katharina (gestorben 1569), Gattin erstens des Wolfgang von THALHAMMER-TALEGG, Amtmannes in Bruneck, zweitens des Christof von WINKELHOFEN-KRAKOFL, und Ruprecht, Gatte der Juliana MESSING (gestorben 1549). |
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Monday, 12 March 2007 |
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Fast in der Mitte des Dorfes Völlan, Gemeinde Tisens, Fraktion Außer-Platten, steht das jetzt fast verfallene Schloss "Mayenburg". Im Gefolge des am 26.12.1342 aus Baden (Suntheim) nach Tirol gekommenen Markgrafen Ludwig V. von BRANDENBURG, Regent von Tirol 1342 bis 1361, befanden sich auch die Ritter HÄL (Hael), die, gegen den Willen des alterbgesessenen Tiroler Adels das Schloss "Mayenburg" als Lehenspfand erhielten und 200 Jahre lang, bis 1570, inne hatten. |
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Monday, 12 March 2007 |
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Der Tschögglberg war einst der Sitz dreier Gerichte: Jenesien, Mölten und Campidell. Dort saßen die Tschögglberger Bauernfamilien, die seit 1373 freie Bauern und seit 17.3.1327 wappenberechtigt waren. Als erste Wappenverleihung finden wir (urkundlich) die des Kaisers Max I. an die Brüder Christof und Heinrich HAFNER vom 29.1.1497; diese Auszeichnung wurde am 19.5.1523 von Kaiser Ferdinand I. bestätigt. |
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Thursday, 08 March 2007 |
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- Hermann SCHULLERN-SCHRATTENHOFEN - Unsere demokratische Zeit nimmt mit Vorliebe gegen die Geburtsaristokratie Stellung, wogegen sie sich vor der Plurokratie in Demut verneigt, ohne zu wissen, dass die demokratische Bewegung sie zwar von einem Herrn befreit, ihr dafür aber einen anderen, im allgemeinen weit härteren aufgebürdet hat. Die Geburtsaristokratie, soweit sie reich und mächtig und in mancher Richtung auch politisch einflussreich ist, wird - wie man sagt - als Trägerin und Hort aller rückschrittlichen Bestrebungen, oft mit Leidenschaft angegriffen, aber doch gefürchtet und, weil vom Schimmer des Goldes umstrahlt, ähnlich wie die Plurokratie widerwillig verehrt. Ein Gegenstand des Spottes ist den Vertretern der demokratischen Weltanschauung unser Kleinadel, der sich ein gewisses Standesbewusstsein erhalten hat, obwohl er sich meist, weil gering an Besitz oder besitzlos, sein Brot wie andere Sterbliche verdienen muss und nur durch die Tradition von ihnen um eines Haares Breite absteht. |
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Thursday, 08 March 2007 |
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- Hanns JÄGER-SUSTENAU - Der Stand des Adels war in Österreich nur bis zum Jahr 1848 mit wesentlichen Privilegien ausgestattet, doch auch nachher wurde die Zugehörigkeit zu ihm als besondere Auszeichnung angesehen. Seit 1919 ist auf Grund des Staatsgesetzes vom 3. April die offizielle Führung von Adelsprädikaten den österreichischen Staatsbürgern untersagt. Hierzulande bilden also das „von“ und die sonstigen Prädikate keinen Namensbestandteil. |
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Thursday, 08 March 2007 |
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- Berthold WALDSTEIN-WARTENBERG - Der Adel der österreichischen Monarchie setzte sich entsprechend der zahlreichen Völker und historischen Staatsgebilde, die nach 1804 das Kaisertum Österreich bildeten, aus den verschiedensten Elementen zusammen. Die unterschiedliche Herkunft machte auch differenzierte Standesbegriffe notwendig, die zu vereinheitlichen sich die seit Josef II. zentralistische Regierung bemühte. Neben dem Adel der einzelnen Kronländer gab es noch den Reichsadel, der mit Ausnahme von Ungarn in allen Ländern vorhanden war. Die Bemühungen zur Schaffung eines einheitlichen Adelsrechtes sollen hier dargestellt werden, wobei jedoch nur die cisleithanische Reichshälfte, d. h. die nach 1867 im „Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder" mit Einschluß der Lombardei behandelt werden sollen, da für die ungarische Reichshälfte archivalische Forschungen in Budapest notwendig wären [1]. |
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