|
Thursday, 08 March 2007 |
|
Die Herren von GAGERS finden wir in zeitlicher Aufeinanderfolge, in verschiedenen Gegenden Südtirols. Zuerst im Burggrafenamte, dann im Sarntale, schließlich im Pustertale. In welchem familiären Zusammenhange diese verschiedenen Familien GAGERS stehen, konnten wir nicht feststellen. |
|
Read more...
|
|
|
Thursday, 08 March 2007 |
|
Hans (I.) GADOLT, geboren in Verona, ließ sich um 1490 als Bürger und Spezger in Bozen nieder und hatte drei Söhne: Ulrich, Hans (II.) und Vinzenz, von denen Hans (II.) die Linie der „GADOLT von GADOLTSHAUSEN“ und Vinzenz die Linie der „GADOLT von SELOSHAUSEN“ begründete. Die drei Brüder, Hans, Ulrich und Vinzenz, sowie deren Vettern, Berchtold und Hans-Ulrich, erlangten von Kaiser Max I. am 17.5.1513 einen Wappenbrief (Windhund im Wappen). |
|
Read more...
|
|
|
Wednesday, 07 March 2007 |
|
Die Ritter FUCHS waren ursprünglich Dienstleute der Grafen von EPPAN. Als Ältester des Geschlechts wird Georg FUCHS genant, der 1195 an einem Turnier in Zürich teilnahm. Ulrich erscheint 1267 als Lehensträger auf dem Schloss „Fuchsberg“; er gilt als Stammvater der Familie. Von 1267 bis 1827 hausten die Fuchs auf ihren zahlreichen Schössern in Südtirol, zuletzt in „Lebenberg“, wo ein sehr großer, auf Leinwand in Öl gemalter Stammbaum mit zwölf Geschlechterfolgen, beginnend mit Ulrich, Gatten der Dietmut von PASCHBACH, bis Johann-Karl, gestorben 8.6.1664, Gatten der Elisabeth von BEMMELBERG, beinahe 270 Personen mit Namen und Portärt, die Kinder in ganzer, die Erwachsenen in halber Gestalt eine Schmalwand des Schlosses schmückt. |
|
Read more...
|
|
|
Wednesday, 07 March 2007 |
|
Im Dorfe Latsch in Schlanders steht der Edelsitz „Mühlrain“, auch „rotes Haus“ benannt, der nach dem Aussterben der Herren von KLEINHANS zu MÜHLRAIN (mit Josef Adam von KLEINHANS, 1727) an die Herren von FROSCHAUER überging. Den Ansitz „Ober-Moosburg“ in dem Dorfe Goldrain kaufte um 1739 Johann Adam von FROSCHAUER, worauf sich die Herren FROSCHAUER nach diesen beiden Edelsitzen das Prädikat wählten. |
|
Read more...
|
|
|
Wednesday, 07 March 2007 |
|
Im 18. Jahrhundert bestand auch in Tirol der merkwürdige Brauch, daß medizinische Konzessionen, d. h. das Gewerbe, Kranke zu behandeln, gekauft und verkauft werden konnten. Es sollen bei solchem Handel mitunter sehr hohe Preise bezahlt worden sein. So verkaufte der Dorfbader in Steinach am Brenner, Josef LEITGEB, im Jahre 1803 seine „Arztgerechtsame" dem Philipp Jakob FREUND, geboren um 1775, der später auch als Gerichtsphysikus von Steinach tituliert wurde. Um 1827 verkaufte Doktor Philipp Jakob FREUND die Doktorei dem Simon LANTACHNER. Dr. Philipp Jakob FREUND war in Lichtenberg bei Glurns im Vintschgau geboren und starb am 6.11.1836 in Steinach. Er hatte mit seiner Gattin Anna Maria Theresia AIGNER, geboren 1787 in Abfaltersbach, gestorben am 21.2.1853 in Innsbruck, Tochter des Karl Matthias AIGNER und der Rosa DOMANIG, unter zwölf Kindern einen Sohn, Philipp Jakob FREUND, geboren 1816 in Steinach, der sich dem Militärdienste widmete und Hauptmann der Tiroler Kaiserjäger wurde. Er vermählte sich 1844 mit Adelheid GANAHL, geboren 1822, gestorben am 21.6.1851, Tochter des reichen Vorarlberger Textilfabrikanten Johann Josef GANAHL (geboren am 12.11.1770 in Tschagguns, gestorben am 26.9.1843 in Feldkirch) und der Maria Anna CLESSIN. Am 8.5.1860 starb Philipp FREUND und wurde mit seiner Gattin am alten Pradler Militärfriedhofe begraben. |
|
Read more...
|
|
|
Wednesday, 07 March 2007 |
|
An der Westseite gegen die Mendel-Wand erhebt sich Schloß "Freudenstein", bemerkenswert durch die beiden Vierecktürme und die schöne, 1519 erbaute Schloßkapelle. Als Erbauer wird Marquard von FREUDENSTEIN, 1446 bis 1500 auch Eigentümer des Schlosses "Gandegg", bezeichnet. |
|
Read more...
|
|
|