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Monday, 12 March 2007 |
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Auf einem vorgeschobenen Felsenkegel, zwischen zerstreuten Gehöften, blickt Schloss „Katzenstein“ auf die Strasse von Bozen, dort, wo sie in das Gebiet von Untermais, zu dem „Katzenstein“ gehört, eintritt, stolz herab. Auf „Katzenstein“ hausten um 1285 Herr Christian von CHAZENSTEIN, ein Sohn des Dietpold von KATZENSTEIN, Dienstmannes der Herren von PETTAU (bei Cilli, 1243). Die KATZENSTEIN waren Dienstmannen der Grafen von Tirol. Im Schlosse befindet sich eine kleine Kapelle zur schmerzhaften Gottesmutter mit einem Heiligkreuz-Altar (seit 1645). |
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Monday, 12 March 2007 |
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Die KATZBECK waren ein süddeutsches Gewerkengeschlecht, das in Salzburg, Tirol und Kärnten begütert war. Um 1400 treffen wir sie als Pfleger von „Leuchtenburg“ (bei Kaltern). Peter KATZBECK stiftete die Kirche St. Daniel am Kiechelberg bei Auer (Überetsch) um 1444; er war Zöllner bei Bozen (1436 bis 1438) und um 1450 Pfleger in Stein bei Gallian. |
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Monday, 12 March 2007 |
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Aus dem Markflecken Kallmünz in der Oberpfalz, Bayern, am Einlfuß der Vils in die Naab, kam um 1430 Andreas KALMÜNZ, geboren um 1400 in der Oberpfalz, aus einem alten Regensburger wappenfähigen Patriziergeschlechte stammend, nach Meran und erbaute dort am Sandplatze den nach ihm benannten Ansitz „Kalmünz“, im Volksmunde „die Kalmünze“ genannt, doch hat dieses Wort mit der in Meran (seit 1271) bestandenen alten Münzstätte, die sich an der Ecke des Pfarrplatzes und der Postgasse (Nr. 170) befand, nichts zu tun. |
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Monday, 12 March 2007 |
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"Hungerhausen" ist ein alter Ansitz in Unterrain bei St. Pauls-Eppan, heute Haus Nr. 84, das um 1495 im Eigentume der Herren von HUNGERHAUSEN stand. Ein anderes "Hungerhausen", früher "Ungarhausen" benannt, finden wir in Gasteig am Jaufen bei Sterzing. |
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Monday, 12 March 2007 |
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Die HULS (Hülsen, Hulz) waren ursprünglich Schildbürger und Dienstleute des Fürstbischofs von Bamberg. Ihre Versippung mit der Tiroler Familie von LÖFFELHOLZ in Vahrn bei Brixen zog sie um 1500 nach Brixen. Hans d. Ältere HULS war Stadtschreiber in Brixen, starb dort 1565 und hinterließ eine wertvolle alte juristische Fachbücherei, darunter ein Stück der Tiroler Landesordnung 1532. Er siegelte am 28.9.1555 mit dem HULS'schen Wappen (Stieglitz mit gekrönter Schlange). |
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Monday, 12 March 2007 |
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An der Feldmarkierung zwischen Ober- und Unter-Mais trat einst aus dem Grün der Weingärten das niedliche Schloss „Maur“ hervor. Es besaß eine schöne Hauskapelle mit altdeutschem Altar. Jetzt steht an der Stelle des Edelsitzes das „Palast-Hotel“. |
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