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Monday, 12 May 2008 |
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Dieses älteste unter den Grafengeschlechtern Böhmens hat seinen Ursprung im Voigtlande, in der Gegend von Zwickau und Plauen, von wo es gegen Ende des 14. Jahrhunderts in das Egerland einwanderte; das älteste Prädikat desselben "DE LASAN" rührt von dem bei Ölsitz gelegenen Ober-Losan her. Eine Linie der Familie hat sich sodann in "Wunsiedel", eine andere in "Eger" niedergelassen. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Im Jahre 1481 hatte der sächsische Obermarschall Hugold VON SCHLEINITZ (gest. 1490) von Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen die Herrschaft "Tollenstein-Schluckenau" erworben und dadurch ist dieses bereits im 15. Jahrhundert in Sachsen sehr verzweigte Geschlecht auch in den Besitz böhmischer Ländereien gelangt. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Schichhof, einst Zichow, ein zur Gemeinde Meronitz im Amtsbezirke Teplitz gehöriges Dorf, hat schon in der ersten Hälfte einem darnach sich nennenden Adelsgeschlechte zum Sitze gedient; doch scheinen gleichzeitig zwei wappenverschiedene Familien daselbst seßhaft gewesen zu sein. Stup VON SICHOW, Burggraf zu Nürnberg (1358-1360) nämlich, führte nach dem Aufsatze von A. Pfaundler "Studien zur nordböhmischen Specialgeschichte" (S. 29-31), einen nach rechts schreitenden Ochsen im Wappen, während andere Ritter VON SICHOW gleich denen VON MÜNITZ, TRZIBLITZ und PRIESEN sich eines Rades als Geschlechtszeichens bedienten, wenn auch die Form dieser Wappenfigur zwischen 4 bis 8 Spitzen abwechselte. Auch die Annahme, Stup habe sein Geschlechtswappen aus irgend einer Ursache geändert, ist zu jener Zeit, wie aus analogen Beispielen erhellt (z. B. bei denen VON HIRSCHSTEIN) noch gestattet. Ein goldenes Mühlrad mit 8 Speichen im blauen Felde hatten die Ritter VON ROZIDIALOWITZ im Wappen; die HOSCHEK VON MÜHLHEIM hatten in der linken Hälfte ihres Wappenschildes ein Mühlrad; dasselbe war auch das Wappenzeichen der ODERSKY VON LIDERZOW, der KOTZ VON DOBRSCH u. a. Die Ritter VON SCHÖNHOF dagegen gehörten einer anderen, ebenfalls im Saazer Kreise sehr verbreiteten Sippe an, welche in einem gespaltenen Schilde einen halben Adler und drei Schrägbalken führte; namentlich zählten zu derselben auch die Edlen VON ERTIN, LUBAU, PUSCHWITZ, SOBIESACK, MALIKOWITZ, GROSCHAU u. a. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Unter allen den zahlreichen Adelsgeschlechtern, welche sich aus dem benachbarten Sachsenlande nach Böhmen verpflanzten, um daselbst eine neue Heimat zu finden, hat keines so viele Spuren seines Kunstsinns und seiner Prachtliebe hinterlassen, wie das der Herren VON SALHAUSEN. Die noch erhaltenen Bauten und Denkmale zu Bensen, Schwaden, Waltirsche u. a. beweisen dies zur Genüge. Das Geschlecht nannte sich nach SALHAUSEN, einer Ortschaft bei Oschatz in Sachsen. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Das, wie es scheint, noch blühende Rittergeschlecht "GEFELLER VON SACHSENGRÜN" leitet sein Prädikat von den Ortschaften "Gfell" und "Schasengrün" im Elbogner Kreise her. Im Jahre 1364 erscheint ein Friedrich VON GEFELL. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Das uralte Rittergeschlecht VON SAAR, oder wie sich dessen Glieder nannten "Zdiarsky von Zdiar", führte sein Prädikat von der Feste und dem Gute "Saar" im gegenwärtigen Amtsbezirke Kaaden, wo es nachweisbar schon im 14. Jahrhundert seßhaft war und sich sodann bis ins mittlere Böhmen hinein verpflanzte. |
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