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Monday, 12 May 2008 |
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Etwa 25 Kilometer jenseits der westlichen Landesgrenze bei Pfraumberg erhebt sich auf einem stattlichen Bergvorsprunge des Böhmerwaldes, der 573 Meter über den Meere und 165 Meter über dem Niveau des ihn umfließenden Luhbaches aufsteigend, "Leuchtenstein", die berühmteste der oberpfälzischen Burgen, leider seit dem Brande im Jahre 1842 eine verfallende Ruine. Dieselbe, einst einer gefürsteten ungefähr 220 Kilometer haltenden Landgrafschaft mit Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat den Namen gebend, war im Mittelalter die Residenz der Landgrafen VON LEUCHTENBERG, eines vornehmen Adelsgeschlechtes, das seine Glieder an den Kaiserhof sendete und bei vielen wichtigen Ereignissen jener Zeit mithandelnd auftrat. Der Besitz dieses in der ersten Häflte des 12. Jahrhunderts zuerst auftretenden Hauses erstreckte sich zur Blütezeit desselben von Wunsiedel und Eger bis nach Eggenfelden in Niederbayern, aber auch bis nach Böhmen hinein, denn die Landgrafen VON LEUCHTENBERG hatten im Egerer und Elbogner Lande einen weit ausgebreiteten Besitz, der wieder in Teilstücken zu Afterlehen gegeben war. Demzufolge konnten die Glieder des Leuchtenberg'schen Hauses seit Anfang des 13. Jahrhunderts mehr oder minder in Berührung mit Böhmen vor. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Das Herrengeschlecht LANDSTEIN, ein Zweig des mächtigen Hauses der WITIGONEN, hat seinen Ursprung von Witigo VON KLOKOT, dem vierten Sohne Witigo's VON PRTSCHITZ, abgeleitet. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Ein Zweig dieser altberühmten, aus Krain stammenden, aber seit 1355 vorzugsweise in Kärnten begüterten Familie hatte sich frühzeitig nach Böhmen verpflanzt. Konrad KREIGER VON KRAIG, Landeshauptmann in Kärnten, hat im Jahre 1385 sein Gut "Veldes" an seinen Bruder Gotthard abgetreten, nachdem er schon früher oberster Hofmeister in Böhmen geworden und in den Besitz des Gutes "Lomnitz" gekommen war, das er 1381 an König Wenzel IV. für "Landstein" und "Neubistritz" tauschweise abtrat; im Jahre 1387 hat er dann auch das Gut "Sitzgras" in Mähren erworben. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Dieses einst weitverzweigte Geschlecht, zu welchem auch die Herren VON JANOWITZ, OLBRAMOWITZ und CHRZENOWITZ mit Rücksicht auf das gleiche Wappen gehörten, leitet seinen Ursprung von Albrecht (1347) auf Rotschow, Kornhaus und Zehrowitz, als dem ersten mit urkundlicher Sicherheit bekannten Ahnherrn, ab, welcher (1380-1391) königlicher Hauptmann in Voigtlande war und das Kloster zu Rotschow gestiftet hat (gest. 1391). |
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Monday, 12 May 2008 |
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Unter den aus dem benachbarten Meißen in Böhmen eingewanderten und hier heimisch gewordenen Herrengeschlechtern gehörten die KOLDITZ wohl zu den ansehnlichsten. Sie führten das Prädikat von der gleichnamigen, im Amtsbezirke Grimma gelegenen Stadt, welche ihr Ahnherr Johann im Jahre 1115 nebst dem Pleißnerlande von Kaiser Heinrich V. erhalten hatte. |
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Monday, 12 May 2008 |
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Das Rittergeschlecht der KÖLBEL ist schon im 15. Jahrhundert von Sachsen her in Böhmen eingewandert. Peter KÖLBEL hielt im Jahre 1486 das Gut "Klum" bei Teplitz im Besitze und sein gleichnamiger Sohn erkaufte 1499 das halbe Gut "Klein-Priesen". |
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